Die Ziele des ELER

Die langfristigen strategischen Ziele der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik in der EU sind:

  • eine starke Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft,
  • die sichere nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und
  • die Unterstützung der Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen.

Sechs Prioritäten

Um die Ziele zu erreichen, hat die EU für den ELER sechs Prioritäten festgelegt:

  1. die Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten
  2. die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft sowie die Förderung innovativer Bewirtschaftungsmethoden und nachhaltiger Forstwirtschaft
  3. die Förderung der Organisation der Nahrungsmittelkette, des Tierschutzes und des Risikomanagements in der Landwirtschaft
  4. die Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von mit Land- und Forstwirtschaft verbundenen Ökosystemen
  5. die Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungs- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft
  6. die Förderung der sozialen Eingliederung, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Bekämpfung der Armut in den ländlichen Gebieten

Umsetzung der Prioritäten

Von allen EU-Mitgliedstaaten sind nationale Strategien für die ELER-Förderung zu entwickelten. Diese müssen auf mindestens vier der sechs ELER-Prioritäten aufbauen und zusätzlich die Querschnittsziele Umwelt- und Klimaschutz und Innovationen berücksichtigen.

In Deutschland setzen die Bundesländer den ELER jeweils in eigenen Förderprogrammen um.

 

Zuletzt aktualisiert: Mai 2021

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Nach oben