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Bund-Länder-Zielvereinbarung zum Moorbodenschutz

Bis zum Jahr 2030 sollen damit die jährlichen Treibhausgasemissionen aus Moorböden um fünf Millionen Tonnen CO2-Äquivalente reduziert werden.

Zuletzt stammten rund 53 Millionen Tonnen CO2-Emissionen aus entwässerten Moorböden. Dieser Wert entspricht 6,7 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. Die Vereinbarung ist somit ein Baustein für die Klimaschutzstrategie der Bundesregierung.

Für die erforderlichen Maßnahmen, wie die Wiedervernässung entwässerter Moorböden oder die Reduktion von Torfeinsatz,  stehen bis 2025 rund 330 Millionen Euro zur Verfügung.

Eine land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen soll trotz der angehobenen Wasserstände weiterhin möglich sein. Nutzungen, die mit hohen Wasserständen vereinbar sind (Paludikulturen), sollen weiterentwickelt und ihre Einführung gefördert werden.

Bund-Länder-Zielvereinbarung

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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