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Onlineportal zu pflanzengenetischen Ressourcen erweitert

Die zentrale Plattform zur Kulturpflanzenvielfalt bietet neue Recherchemöglichkeiten zu Genbanken und In-situ-Vorkommen. Auch Gemüsesorten, die auf ihre Vermarktungsmöglichkeiten untersucht wurden, können miteinander verglichen werden.

Um dem Verlust der Kulturpflanzenvielfalt entgegen zu wirken, werden viele alte Sorten und Wildpflanzen in Genbanken erhalten. In Deutschland übernehmen sechs Genbanken dieser Aufgabe. Sie enthalten über 180.000 Pflanzenmuster. Das Nationale Inventar pflanzengenetischer Ressourcen (PGRDEU) bietet nun eine zentrale Recherchemöglichkeit über die Bestände aller deutschen Genbanken.

Neu ist der Bereich "In-situ-Vorkommen": Die Liste der prioritären Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft in Deutschland enthält 118 Arten, die in Deutschland einheimisch sind. Für jede Art gibt es einen Steckbrief, in dem beispielsweise die züchterische Bedeutung und die Verfügbarkeit in Genbanken beschrieben sind.

Ab jetzt finden sich in der PGRDEU-Datenbank auch Gemüsesorten, die in Förderprojekten auf ihre aktuelle Vermarktungseignung geprüft wurden. Die Versuche von Buschbohne bis Zwiebel werden dort beschrieben und bebildert.

Im Aufbau ist außerdem ein Inventar von Akteuren, die sich für den Erhalt von Kulturpflanzensorten engagieren und Saat- und Pflanzgut abgeben.

Zum Nationalen Inventar pflanzengenetischer Ressourcen

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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