Regional einkaufen

Direkt vom Hof

Verbraucher, die genau wissen möchten, woher ihre Lebensmittel kommen, kaufen sie direkt auf dem Hof. Sie schätzen den Kontakt zum Erzeuger und die Regionalität der Ware.

Auch bieten immer mehr Höfe ihre Produkte in Automaten an. So können Kunden zum Beispiel rund um die Uhr frische Milch an Zapfanlagen in mitgebrachte Flaschen abfüllen.

Wochenmärkte

Verpackungsfreie regionale Produkte finden Verbraucher auch auf dem Wochenmarkt. Auf Waren, die nicht hofeigen sind, muss das Ursprungsland angeben werden. Ausnahmen gibt es nur für wenige Produkte wie Kartoffeln, Bananen oder Kokosnüsse.

Abo-Kisten

Vielfältig ist inzwischen das Angebot von Landwirten, die ihren Kunden Lebensmittel nach Hause liefern. Oft können die Kisten individuell zusammengestellt werden und neben Obst und Gemüse auch etwa Brot oder Eier enthalten. Geliefert wird täglich, wöchentlich oder nach Bedarf.

Solidarische Landwirtschaft (SoLawi)

In einer Solidarischen Landwirtschaft schließen sich Verbraucher direkt mit einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben zusammen. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft tragen die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs, sodass dieser ohne Risiko und marktunabhängig wirtschaften kann. Im Gegenzug versorgt dieser "seine Verbraucher" mit Lebensmitteln.

Einkaufsgemeinschaften oder "Foodcoops"

Das Wort Foodcoop leitet sich aus dem englischen "Food Cooperative" ab. Dabei umgeht eine Einkaufsgemeinschaft den Einzelhandel, indem sie gemeinsam größere Mengen bestellt.

Online-Handel

Marktschwärmereien

Auch der Lebensmitteleinkauf ist inzwischen im Netz möglich. Verbraucher schließen sich online einer Schwärmerei an und füllen ihren virtuellen Einkaufswagen mit regionalen Produkten. Zusammen kommen Erzeuger und Verbraucher dann auf dem eigens initiieren "Markt" in der Nachbarschaft. Da die Lebensmittel bereits online bezahlt wurden, bleibt Zeit für den Austausch mit den Händlern.

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Zur Marktschwärmerei

Crowdbutching

Beim Crowdbutching handelt es sich um ein Konzept, um online Fleisch zu vermarkten. Der Begriff setzt sich aus "Crowdfunding" (die finanzielle Beteiligung an einem Unternehmen/Projekt) und "Butching" (Englisch für Schlachtung) zusammen. Das Prinzip: der Betrieb bietet Kühe, Schweine oder Geflügel auf einer Internetplattform an. Verbraucher können Anteile davon kaufen und erst wenn das komplette Tier verkauft ist, wird geschlachtet.

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Zum Ökolandbau-Portal

Regionale Einkaufsführer

Für Bio-Lebensmittel bietet das Portal Ökolandbau.de Informationen zu regionalen Einkaufsführern.

Kontakt

Bettina Rocha
Tel.: 0228 68 45 38 82
E-Mail: Bettina.Rocha@ble.de

 

Zuletzt aktualisiert: April 2021

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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